Molière

Drama, Dreck und Don Juan

Frankreich 1650 bis 1673

Ein Theaterkarren zieht durch die französische Provinz – Es ist das „Illustre Theater“, ein verarmtes Volkstheater rund um Regisseur, Schauspieler und Autor MOLIÈRE und der Theaterleiterin MADELEINE BÉJART. Die Landbevölkerung bejubelt Molières neues Stück DON JUAN, doch die Einnahmen sind mager.

Wohl auch, weil sich Molière mit der mächtigen Kirche anlegt und immer wieder Spielverbot erhält. Nicht umsonst gilt er als die spitzeste Feder Frankreichs. So entlarvt er in der Rolle des Don Juan auf humorvoll bissige Art jegliche Doppelmoral der Obrigkeit. Steht der „größte Liebhaber der Welt“ zwischen hunderten Frauen, so steht Molière „nur“ zwischen zweien. Ein verhängnisvolles Liebesdreieck, das viel Sprengkraft für die Truppe bedeutet. Molière und Don Juan verschwimmen immer mehr zu einer Figur…was ist Bühne, was ist Realität?

Und plötzlich erhält er eine Einladung bei Hofe. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. beabsichtigt den Ruhm Molières für sich zu nutzen. Zwischen Zensur und Zuneigung – ein gefährlicher Drahtseilakt für die Schauspielbande beginnt…

Mit Augenzwinkern und Anklängen an 35 Jahre Touneetheaterleben des NN Theaters Köln erwartet das Publikum mitreißend-pralles, humorvoll-berührendes Schauspiel mit Live-Musik.

ES SPIELEN  Michl Thorbecke | Christine Per | Oliver Schnelker | Christina Wiesemann | Bernd Kaftan

REGIE Irene Schwarz

MUSIK Bernd Kaftan

BÜHNE Michl Thorbecke

KOSTÜM Claus Stump und Andrea Uebel

LICHT Beppo Leichenich